Strompreistendenz Herbst/Winter 2011

Wie in allen Bereichen des Lebens steigen auch die Preise im Versorgungsbereich konstant über die Jahre. Bis dahin ist die zu erwartende Steigerung gegen Ende 2011 kaum erwähnenswert. Interessant wird es jedoch vor allem dann, wenn die Preiserhöhungen ein gewisses Maß überschreiten und damit auch die Toleranz der Verbraucher, denen es nicht nur darauf ankommt, möglichst viel Geld zu sparen, sondern die auch verstehen wollen, wie die ständigen Preisanhebungen eigentlich zustande kommen.

Viele Wege führen zum Ziel: Preisanstieg über die Jahre

Es ist nicht neu, dass die Strompreise jedes Jahr vor allem dann ansteigen, wenn die Sommermonate gerade zu Ende gegangen sind. Die Gründe dafür sind offensichtlich: je kürzer die Tage, desto früher müssen Lampen eingeschaltet werden. Und es geht noch weiter, denn je kälter die Temperaturen, desto mehr Zeit wird in der Wohnung verbracht, meistens vor dem Fernseher oder dem Computer, wenn nicht sogar beides zusammen. Natürlich mag es Zufall sein, dass die Strompreise meistens gerade zum Herbst ansteigen, was jedoch bleibt, sind jährliche Mehrkosten für Verbraucher, auch wenn diese ihr Nutzungsverhalten nicht verändert haben. Die formelle Begründung für die Erhöhungen setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Zum einen ist es die Erhebung verschiedener Steuern wie die Öko- und Mehrwertsteuer, die ebenfalls ständig erhöht werden und damit für eine Erhöhung des Strompreises sorgen. Auch eine Kopplung an den Weltmarkt der Rohölpreise trägt zur Strompreisentwicklung bei, traditionell aber nur dann, wenn es zum Anstieg der Preise führt.

Ein weiterer Grund für Erhöhungen: die alternativen Energien

So paradox es zunächst klingt, trägt auch die Förderung der alternativen Energien zur Erhöhung der Strompreise bei, und zwar ganz wissentlich und bewusst. Denn da die Förderung sowohl in der Forschung als auch in der Umsetzung mit massiven Investitionen verbunden ist, versucht die EU, diese Kosten durch eine Erhöhung der Umlage aufzufangen. Diese ist von 2,05 Cent auf 3,5 Cent gestiegen, was zunächst nicht viel klingt, allerdings ein Plus von 75 Prozent bedeutet. Die derzeitigen Kosten von 23 Cent pro Kilowattstunde scheinen somit auch nicht mehr als eine Momentaufnahme zu sein, was zu dem Schluss führt, dass manche Dinge selbst in die Hand genommen werden müssen.

Preiswerter Strom als Lösung

Um die oben genannten Fakten in Zahlen auszudrücken: 60 Euro. Mit diesem Betrag werden die jährlichen Mehrkosten für einen Durchschnittshaushalt im Jahr 2011 beziffert; ein Ärgernis, das keinesfalls notwendig ist. Denn wirklich preiswerter Strom ist mittlerweile in jeder Region Deutschlands erhältlich und ermöglicht Ersparnisse von teils mehr als 60 Euro, die sich nicht nur durch generell günstigere Tarife ergeben, sondern auch durch Angebote wie Wechsel- und Willkommensboni.

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